KaiObis Blog

So kann mans auch sehen…

Wie man bei @vodafone_de bei #DSL Problemen behandelt wird, die man nicht selbst verursacht.

Vielen lieben Dank, Vodafone.
Seit Anschlussstellung vor 2 Jahren haben wir in unserem Haus allvierteljährlich für 1-2 Wochen am Stück Dauerabbrüche des Internet zu den Hauptstoßzeiten, also ab 16:00 Uhr, teils bis 24 Uhr. Die gesamte Leitung reißt dann immer komplett ab, das DSL muss sich neu synchronisieren, die Telefonleitung fällt aus…
Nachdem wir vor einem Jahr deswegen bereits vier Techniker im Haus hatten, von denen wir, nachdem wir eine Rechnung bekamen, nach Protest den Rechnungsbetrag auch gutgeschrieben bekamen, nun die nächste „schöne Aktion“:
Vor zwei Wochen war, nachdem wieder vermehrt Abbrüche entstanden, wieder ein Techniker im Haus. Nachdem der Termin von der Zentrale bestätigt wurde („nach 16 Uhr, vorher merken Sie eh nix“), bekam ich einen Anruf, ob er nicht doch den Tag vorher könnte, er hätte gerade Zeit. („.. und die Fehler messen wir eh so, da braucht er nicht dabei zu sein.“)
Vor mir stand dann ein sehr perplexer Techniker, denn die Leitung sei ja, wie er meinte, fehlerfrei. Wir erinnern uns: Falsche Uhrzeit… Gott sei Dank begannen an dem Tag die Probleme bereits um 14:30 Uhr, er war live dabei..
Als er also nun so zusah, wie im Routerprofil (!!!) die Verbindung abbrach, meinte er zunächst, den Widerstand an der TAE Buchse als Fehlerquelle ermittelt zu haben. Okay, mal was neues…
Gesagt, getan, TAE getausch. Oh, Abbrüche in der Verbindung!
Die Anzahl der Verbindungsabbrüche brachte wohl auch die EasyBox 803 zum Glühen, sie rauschte kurzzeitig ab und startete neu.
„Ja, dann ist die Box kaputt!“ schrie er einem „Heureka“ gleich. Box getauscht. Nachdem ich ihm sagte, dass das bereits die 5. Box ist, meinte er nur, dass das halt vorkommen könne. Ich fragte ihn wegen der Kosten: Immerhin war ich mir SICHER, dass die Box nicht Fehlerquelle sein kann, ich würde die Kosten nicht übernehmen, wenn das der einzige Bericht sei, den er weitergebe. Ich solle den Auftragszettel nicht gegenzeichnen, dann würde das intern eh nochmal durchdiskutiert.

Kurzum: Gestern kam die Abrechnung von Vodafone. Erneut 60 Euro, die WIR zahlen sollen, obwohl eindeutig kein Problem innerhalb des Haushaltes vorliegt. Die Abstürze blieben weiterhin, wenngleich schwächer – vermutlich wird unsere 7.000 DSL Verbindung mittlerweile priorisiert behandelt, seitdem wir damals unsere 16.000 DSL Verbindung nachträglich drosseln ließen, weil die nicht ansatzweise stabil lief. Im übrigen für den gleichen Preis monatlich, nicht, dass wir jetzt günstiger wegkommen.

Ich bin schwer enttäuscht von Vodafone. Gigantischer lustiger Nebenaspekt: Die Kündigungsfrist ist gerade einen Monat um. Sonst wären wir schon lange weg. Entschuldigung, aber wenn man ewig Probleme auf einer Leitung hat und DANN auch noch dafür zahlen darf, dass man WENIGER bekommt und einem gesagt wird, dass KEIN Problem vorliegt, fühle ich mich als Kunde sehr desillusioniert.

Ich finde es wichtig, andere Kunden zu informieren, wie man teilweise behandelt werden kann, und bin schwer enttäuscht von einer solch großen Firma. Schriftliche Beschwerde folgt, ein Anbieterwechsel ist bereits geplant.

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