KaiObis Blog

So kann mans auch sehen…

#sooc13: mein persönlicher Werkzeugkasten

Diese Woche geht es im SooC13 um die persönlichen Tools, die man zum Organisieren nutzt.

Seit knapp anderthalb Jahren habe ich jetzt mein Smartphone. Vorher habe ich mich knallhart geweigert, digitale Hilfsmittel – von solchen Sachen wie pseudodigitalen Mitteln ala Word, Freemind etc. abgesehen – zu nutzen. Als dann mein Handy kaputt ging und ich mir das Smartphone kaufte, dachte ich mir: Wenn schon, denn schon… und wurde zum Suchti.

Im täglichen Gebrauch sind dabei mindestens Google Hangout, Google Plus, Facebook, ICQ und natürlich mein Emailprogramm. Diese Tools sind zur reinen Kommunikation für mich im Grifffeld und damit lebenswichtig, denn Unterricht lebt von der Kommunikation. Meine Schüler sind teilweise schon geschockt, wenn ich ihnen innerhalb von 5-10 Minuten antworte, das sind sie nicht gewohnt. Ich finds schön, wenn ich mit solch banalen Mitteln für große Augen sorgen kann.

Darüber hinaus nutze ich mittlerweile dank meiner digital agilen Freundin auch Pocket (Speicherung von Links zum späteren Durchlesen), Delicious bzw. Droidicious zum Taggen von Websites und damit einfacheren Wiederfinden, Evernote als digitaler Notizzettel mit diversen Optionen sowie diversen Tools zum Abspeichern in Clouds, u.a. Google Drive und Dropbox, je nachdem, was mein Schüler nutzt.

Als ich mir also die Top 100 Tools for Learning ansah, freute ich mich schon, vieles zu sehen, was mir bekannt ist. Youtube als „persönliches“ Tool nutze ich nicht, ich verlinke aber gerne. Prezi kenne ich, ist mir aber für den Unterricht zu fusselig. Dann fiel mir wieder ein, was wir auf dem EduCamp Hamburg gemacht haben: Rumspaßen mit neuen Ideen!

Konkret fiel mir die Arbeit mit Vine ein. Diese App unterstützt Aufnahmen in einer Länge, die bei jedem Schüler dafür sorgt, dass er sie bis zu Ende schaut: 6 Sekunden. Ja, nicht viel. Aber in den ersten 10 Sekunden entscheiden wir doch meist eh, ob wir das Video bis zum Schluss schauen. Diese Videos sind noch kürzer – und damit garantiert geschaut. Seit kurzem gibt es die App auch für Android. Feldversuche folgen diese Woche.

Insgesamt muss ich sagen, dass die meisten Tools sich darauf stützen, Wissen thematisch zu sortieren und damit abspeicherbar zu machen. Ich bin großer Fan der Idee und versuche das ja mittlerweile auch durchs Fotografieren der Tafelbilder (siehe Bilder im Blog). Wenn wir es als Lehrer schaffen, den Schülern diese Tools beizubringen, haben wir vermutlich gewonnen. Und so mancher Schüler kann uns sicher auch was beibringen…

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2 Antworten zu “#sooc13: mein persönlicher Werkzeugkasten

  1. Robert Aust 12. Juni 2013 um 16:04

    Danke für die persönlichen Eindrücke und Erfahrungen!
    Gut für uptodate Artikel als RSS Reader ist feedly, welches die Aufmerksamkeit vom Einstellen des Google-Reader gerade zieht. Was ich schwierig finde ist, sich selbst die Datenmengen so zu organisieren, dass man selbst den Überblick behält. 1) Wo speichere ich was, warte, wo hatte ich das. Ich habe es mit delicious so arrangiert, dass es twitter und facebook posts mit aufnimmt (dies nachzuorganisieren ist eine andere Geschichte). Oder Dropbox/Google Drive in andere Strukturen integriere (OwnCloud oder Moodle). 2) Wie bekomme ich alle mich interessierenden Informationen. Da nutze ich tweetdeck für twitter und facebook, oder flipboard.

    • kaiobi 14. Juni 2013 um 12:22

      RSS habe ich lange versucht und nie wirklich genutzt, habe aber auch vor kurzem Feedly entdeckt und überlege fieberhaft, ob ich diverse Nachrichten, die ich derzeit über Twitter abonniere, einfach auf RSS umstellen sollte. Facebook nutze ich nur als Kommunikationstool mit meinen Schülern, da mir die AGB absolut nicht zusagen, schenke ich denen so wenig Daten wie möglich, man findet mich z.B. dort auch nur ohne Bild (was mich dann wiederum hervorhebt, wenn man mich sucht). Tweetdeck bzw. Tweakdeck fürs Smartphone nutze ich auch, derzeit versucht mein Mitbewohner mich für App.net zu begeistern, da muss ich mal noch schauen, ob und wie ich es nutzen will.

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