KaiObis Blog

So kann mans auch sehen…

Von Tonspuren, Kassetten und anderen Relikten

Geburtstagsgeschenke sind immer so eine Sache für sich. In der Regel bin ich ein Fan von praktischen Geschenken: Kulinarische Genüsse, schnöder Mammon oder eben was selbst Gebasteltes.

Da die Feier jetzt vorbei ist und die Geburtstagskinder ihre Geschenke bekommen haben, kann ich endlich aus dem Nähkästchen plaudern.

Um was geht es?

Zusammen mit einigen Kolleginnen kamen wir auf die Idee, dass wir den drei Fans der drei ??? doch ein Hörspiel neu aufnehmen konnten. Dank der guten Arbeit von Rocky Beach fanden wir ein passendes Skript. Ich habe dabei unter anderem eine Rolle eingesprochen, aber auch den Schnitt vorgenommen. Da ich dergleichen noch nie gemacht habe, möchte ich in diesem Blogbeitrag von meinen Erfahrungen berichten.

Von Kollaboration, Information und Ton

„Die gemeinsame Arbeit fand in der Cloud statt.“ Hach, ein schöner Satz. Wir nutzten Google Drive, teilten die Scripte miteinander, schrieben sie passend auf die Geburtstagskinder um und nummerierten die entsprechenden Sätze durch. Danach teilten wir uns die vorhandenen Rollen zu. Schnell wurde uns klar: Justus Jonas, Bob Andrews und Peter Shaw müssen bleiben! Ebenso fand sich kein guter Ersatz für den Erzähler. Dementsprechend waren die restlichen Rollen schnell verteilt.
Da alle ihre Aufnahmen Zuhause erstellten, waren die Hardware-Voraussetzungen vermutlich prinzipiell grundverschieden. Wir nutzten bei uns Zuhause Rechner mit Headsets, andere wiederum sprachen die Texte auf ihren Smartphones ein. Die entsprechenden Dateien waren also durchweg nicht von gleicher Qualität und Lautstärke, ebenso gab es einige Pausen, die wegzuschneiden waren.

Um von vorn herein ein Chaos zu vermeiden, gaben wir den Dateien die Namen der entsprechenden Scriptnummer, angehangen vom Namen der Aufnehmenden. Schon vorab: Es musste nichts neu eingesprochen werden! 🙂 Dennoch war das bereits eine erste Hürde…

Von Audacity, mp3, m4p und anderen Dingen

Als Programm zur Tonbearbeitung wählte ich Audacity. Es handelt sich hierbei um eine Open Source Software.

audacityScreenshot von Audacity

Zunächst nahm ich mir die Originaldatei vor und zerschnitt sie. Dabei markierte und kopierte ich entsprechende Abschnitte und nutzte die Exportfunktion von Audacity, um die Dateien als mp3 abzuspeichern.

Dann legte ich ein neues Projekt an und es ging los. Jede Aufnahme musste nachträglich geschnitten und meist auch angepasst werden. Audacity bietet diese Optionen an, man kann Passagen nachträglich markieren und löschen oder verstärken. Es wurden insgesamt etwa 350 Passagen zusammengefügt, geschnitten und bearbeitet. Da einige Aufnahmen als m4p vorlagen (ein Format, was wohl vor allem bei Apple-Geräten erzeugt wird?), musste ich diese zunächst umwandeln. Hierbei half mir das Freeware-Tool Free M4a to MP3 Converter von Maniactools.

 

Am Ende normalisierte ich den Ton mit Audacity (eine Funktion, die die Lautstärke in allen Bereichen etwa gleich laut macht) und exportierte das ganze wieder.

Relikte einer vergessenen Zeit

Das nächste Problem: Wir wollten das Hörspiel natürlich klassisch darbieten: Als Kassette! Dank des Kapitalismus ist ja alles zu kaufen: Amazon verschickt immer noch leere Kassetten. Doch wie bekommt man eine mp3 da drauf? Anja und ich haben eine Weile experimentiert…

Da wir immer noch unsere alte Stereoanlage im Schrank stehen haben – dank externen Soundeingängen kann man ja auch super vom Smartphone aus die Boxen ansteuern – war der erste Gedanke, dort die mp3 im Smartphone abzuspielen und auf Kassette aufzunehmen. Das Problem könnte man mit folgendem Dialog wiedergeben:

Entwickler der Stereoanlage: „Wir haben die Möglichkeit, externe Geräte per Klinke anzuschließen. Sollen die Nutzer jetzt auch aufnehmen können?“
Manager: „Was, wozu? Wer sollte denn was anderes aufnehmen als von CD? CDs werden nie aussterben!“

Nunja. In unseren alten Beständen fanden wir tatsächlich eine RW. Windows bietet seit einigen Jahren selbst die Funktion, Musik-CDs zu brennen. Die MP3 eingefügt, vorher die Outtakes angehangen, zack, bespielte CD-RW. „Moment, konnten Stereoanlagen RW lesen?“ In unserem Fall die Antwort: nein.
Noch tiefer unten im Schrank fanden wir dann sogar noch eine CD-R. Diese wurde dann von der Stereoanlage erkannt. Es konnte losgehen: Die CD wurde auf Kassette aufgenommen.

Undercover

Die nächste Schwierigkeit: Das Cover. Eine der Kolleginnen scante das alte Cover ein und bearbeitete die entsprechenden Passagen, damit unsere Geburtstagskinder „ihre“ Version bekamen. Dennoch: der Scan war natürlich nicht wirklich perfekt gerade ausgerichtet.

Als Bildbearbeitungssoftware verwendete ich GIMP, eine freie Software mit offenem Source Code. Nach kleinem Drehen, Zuschneiden und Anpassen an die Größe des Kassetten-Inlays hatten wir jetzt also auch individualisierte Kassetten!

GIMP.png
Screenshot von GIMP

… und wenn der Hund nicht gewesen wäre…

Das war mein kleiner Ausflug in die Welt der Ton- und Bildbearbeitung. Ich habe einige interessante freie Software kennen lernen und mich damit „fortbilden“ dürfen. (Von wegen life long learning und so.) Ich hoffe, den Geburtstagskindern gefällt ihr Geschenk, wir waren alle sehr erstaunt über das Ergebnis und sind um einige Erfahrungen reicher.

Blogstöckchen: Das 2×3 der Bildungsressourcen: Was waren „die letzten drei“ mit und ohne Geld?

Nominierungen sind was tolles. Dieses Mal im Zuge des #EdChatDE, als Vorbereitung zur nächsten Woche. Du kennst den nicht? Na, dann wirds Zeit.

Am Anfang war das Wort (oder gar mehrere?)…

Nächste Woche (Dienstag, 25.08. 2015) ist das Thema des Edchats: „Geiz ist geil?“. Das Fragezeichen dazu ist das interessante. In meiner Arbeit bei der Erstellung der Artikel für zugehOERt habe ich auch so einiges an Meinungen, Ideen und Fragen zu digitaler und freier Bildung einfangen und entwickeln können. Grundproblematik, gerade beim Thema OER, ist das, was Markus Deimann auch schön zusammenfasste: Bildung darf auch Geld kosten. Auch, wenn die Ressourcen dazu frei verfügbar sind.

Aber kommen wir zum Blogstöckchen. Was waren meine letzten 3 bezahlten und letzten 3 freien Bildungsressourcen? Da musste ich lange überlegen, vor allem über die Frage, wo ich da anfange. Ist mein Fahrrad eine Bildungsressource? Immerhin komme ich damit zur Arbeit und dort lerne ich ja auch was. Oder sind Stifte Bildungsressourcen, Kreide für die Tafel? Fangen wir mal mit den bezahlten „großen“ an, ich denke, da wirds schon enger ausfallen.

Wat nix kostet, is nix wert: Meine letzten drei bezahlten Bildungsressourcen.

Schwierig. Ich denke, wenn ich hier mal konkreter bleibe – also weg von den Fahrradeinzelteilen (wie demnächst ein neues Schloss, weil mein altes kaputtgewerkelt wurde) – dann ist hier echt Überlegen angesagt.

Re:publica

Das war so das erste, was mir eingefallen ist – vermutlich aufgrund der Größe des Events. Die Web 2.0 Konferenz. Ich habe jahrelang davon gehört, durch meinen Umzug in den Norden waren wir jetzt so nahe dran, dass der „Wieso nicht?“ Gedanke groß wurde. Insgesamt ein riesiges Ding, bei dem man unglaublich viel aufnehmen kann. Wenn man denkt, man sei technisch ja gar nicht so schlecht, kann man da mal hin, um festzustellen: Es gibt noch viel tiefer in Technik vertiefte Menschen als man selbst.

Die intention dahinter war auch zu schauen, was andere Menschen, die nicht auch aus dem Bildungssektor kommen, mit Technik anfangen. Wo steckt die technologische Entwicklung in der Bevölkerung und wo sind „wir Lehrer“ da eigentlich gerade? Die Antwort: Die Schulen sind noch weit zurück, auch wenn auf der Konferenz natürlich Leute waren, die Jahre voraus zu sein scheinen.

… und jetzt zu etwas völlig anderem.

Neue Lehrbücher.

Auch das ist mal schön. Meine Chefin hat mir für meine Nachhilfe (ich arbeite in so nem „bösen“ Institut) neue Bücher bestellt. Die, die ich wollte. Warum? Weil sie davon ausgeht, dass ich da schon nen Plan habe, wenn ich die brauche. Sie vertraut uns Angestellten da. Darum bekamen wir 2-3 Wochen Vorwarnung und durften dann bestellen, was wir brauchen, „solange es im Etatrahmen bleibt“.

Ich finde Bücher nach wie vor nicht verkehrt, auch in Zeiten des digitalen Wandels. Wieso? Sie liegen im Schrank, jeder kann sie rausnehmen, Lehrkräfte, Schüler, interessierte Eltern. Ich muss nicht erst schauen, ob die digitalen Endgeräte („Kulturzugangsgerät“ fand ich da auch schön als Begriff) alle einsatzbereit sind. Und leider auch aus einem ganz simplen Grund: Es gibt noch keine guten digitalen Lehrbücher für Mathematik, die man einfach mal nehmen könnte, um alle Altersstufen, die ich unterrichte, zufriedenzustellen. Das fängt beim Inhalt an (teils schlecht strukturiert, teils einfach auch zu wenige Aufgaben) und endet bei der Technik (mal versucht, ne altbackene Homepage auf nem Tablet zu öffnen? Grausig!).

Das waren jetzt ja an und für sich dann sicher schon 4-5 Bildungsressourcen. Wenn ich jetzt noch die Kreide, Stifte, Papier etc. dazu zähle, die mir meine Chefin sonst noch spendet, dann.. puh! Aber überlegen wir mal weiter.

Museumsbesuche und mehr.

Ha. Kurve gekriegt, lange überlegt, was mir noch so einfällt. Natürlich sind Museumsbesuche auch Bildungsressourcen! Leider ist das vorletzte Museum eher ein negatives Beispiel für gute Museumspädagogik. Im Hansemuseum werden Touchscreens verwendet, um Massen an Text umzublättern. Diese hängen zwischen Texttafeln. Daneben sind auch einige Puppen und Ausstellungsräume im Einsatz, aber vor allem gibt es eines in dem Museum: Text. Altbacken, roh, zwangsdigitalisiert.

Am Wochenende waren wir bei Noctalis: Die Welt der Fledermäuse. Nach einer Führung durch eine Fledermaushöhle (die Dinger schwirrten einem um die Köpfe, absolut cool!) und einer sehr guten Erläuterung zur Entstehung derselben gingen wir in den Ausstellungsteil. Wir bekamen Taschenlampen, die Räume waren eher dunkel gehalten, Informationen mussten „gesucht“ werden. Hier war auch viel Text, aber besser aufgearbeitet, dazwischen immer wieder Ohrmuscheln mit diversen Erzählungen, Videos und Terrarien. Es war nur wenig Digitales vorhanden, aber dank den Taschenlampen und dem Flair passte das alles. Man wurde nicht von Texten erschlagen. Und man lernte mit deutlich mehr Spaß.

Gefühlt letztens (in Wahrheit schon wieder Monate her) waren wir auch bei Mark Benecke in der Vorlesung. Anders kann man das wirklich nicht nennen, wenngleich die Atmosphäre sehr locker war. Das Wahlthema waren seltsame (Selbst-)Mordfälle. Auch hier konnte man vieles lernen, auch wenn nach der Pause einige nicht zurück kamen. Aber das hatte er schon erwartet und in den ersten fünf Minuten angekündigt. Aber das nur am Rande. 🙂

Geiz ist geil. Meine drei kostenlosen Bildungsressourcen.

„Kostenlos ist nicht umsonst!“ schellt es gleich wieder im Gehörgang. Hier habe ich auch eine Weile überlegt, was alles dazu gehört. Ich will jetzt nicht alle Podcasts aufzählen, die ich in gerne höre. Das sind auch alles Bildungsressourcen, so wie auch diverse Fernsehsendungen (beginnend mit der Sendung mit der Maus, vielleicht endend mit Leschs Kosmos). Und neeeein, ich werde jetzt nicht eine EdChatDE Lobhudelei schreiben und das als ersten Punkt aufführen.

Aber fangen wir mal an.

App gehts!

Die letzte App, die ich mir gezogen habe und die ich gerne nutze:

WolframAlpha. Die App war jetzt öfters mal bei Amazon kostenlos verfügbar. Eine unglaublich starke App, nicht nur für Mathematik. Aber hier gerade bei Funktionsanalysen der Hammer: Komplette Kurvendiskussion mit Step-by-Step-Lösungen.

Ich finde, es gibt eine unglaubliche Fülle an sinnvollen und kostenlosen Apps. Allen voran einfach solche Sachen wie Google Drive und Google Docs. Kollaboratives Arbeiten kann so leicht sein. Leider nutzt das kaum eine Schule, bei den meisten ist es sogar schlicht verboten, mit Kulturzugangsgeräten auf dem Schulgelände rumzulaufen. (Ja, sogar in den Pausen. Man könnte ja sonstwas machen!)
Ich hatte kurz überlegt, hier noch eine größere Liste an Apps dranzuklatschen, die ich alle nutze oder nutzen möchte. Das hilft aber nüscht und trifft die Frage nicht. Also, weiter geht es.

Schiff ahoi!

Vor gar nicht allzu langer Zeit war Kieler Woche. Neben einer guten Wanderung haben wir hier auch diverse Militärschiffe der britischen Marine gesehen, unter anderem einen Hubschrauberträger. Sehr interessantes Ding. Insgesamt ein riesiges Fest, unglaubliche Menschenmengen unterwegs. In der Innenstadt leider das übliche: Fressbuden an jeder Ecke, kaum wichtiges. Nebenbei die Regatten in der Kieler Bucht, dazwischen auch viele historische Schiffe, wunderschön anzusehen.

Kurz davor war bei uns in der Stadt Tag des offenen Schiffs. Diverse schöne Dreimaster aus längst vergangenen Zeiten lagen im Museumshafen. Wunderschön und informativ. Leider waren die Stände drumrum einfach schlecht: Flyer wurden verteilt, alte Menschen sprachen mit anderen alten Menschen über alte Themen. Hier hätte man einiges tun können, um diese Veranstaltung in ein mediales Spektakel zu verwandeln. Der Zeitungsartikel dazu war auch schön kurz.

Ich bin ja eigentlich kein großer Schiffsfan und gebürtiger Festlandler, aber imposant sind die Pötte ja. Und man kann natürlich auch immer gleich mit Archimedesprinzip und Auftrieb und Physik und so anfangen, den Schülern noch was beizubringen, wenn man davon erzählt…

MOOCste mitmachen?

Im Frühjahr startete mit mooin eine neue MOOC-Plattform. Ich habe am MOOC „Mein digitales Ich“ teilgenommen. Ich fand die Idee sehr spannend, nicht nur zwangsweise für „mich selbst“, sondern auch, um zu schauen, wie andere Menschen mit ihrem digitalen Fingerabdruck klar kommen. Letztendlich war das auch das, was ich vom Kurs mitnahm: Es gab eine Spanne von Aluhut bis Offenheit in dem Kurs. Insgesamt finde ich das MOOC-Konzept sehr schön: Offene Kurse, für alle zugänglich, viel Diskussionskultur. Inwiefern der Hype die Zeiten überdauern wird, muss man mal schauen.

Kanns noch ein bisschen mehr sein?

Die Frage, die noch im Blogstöckchen gefragt wurde, war: Wann gebe ich Geld aus?

Immer dann, wenn ich denke, dass es sich lohnt. Ich gebe ungern Geld aus, noch viel ungerner fremdes. Investitionen sind sinnvoll, aber nur, wenn sie was taugen. Gerade in der heutigen Zeit ist das schwierig abzuschätzen. Es kommt so viel auf den Markt, was toll aussieht, aber dann doch nur verpacktes Plastik ist: schnell kaputtgespielt. Das sieht man in der Computerspielebranche und leider auch bei der Bildung.

OER sind hier ein sehr interessantes Thema und vielleicht der „neue heiße Scheiß“ demnächst. Aber auch hier: kostenlos heißt nicht umsonst, und frei heißt auch nicht zwangsweise für Jedermann verständlich. Qualitätsmanagement ist hier die große Diskussion, die man noch über Jahre hinweg führen wird. Und leider sind auch viele Sachen, die man als Mathelehrer im Netz findet, zwar frei zugänglich, aber nicht frei an sich. Für mich macht es keinen Unterschied, ob ich für Inhalte bezahle oder sie frei bekomme, solange der Inhalt an sich gut ist. Ich hätte auch nix gegen eine „Bildungsflat“, solange mir gewährleistet werden könnte, dass sie einen guten Standard hat. Aber das kann ja keiner. Sollen sich die Schulverlage doch weiter kloppen, wer das bessere Buch hat – irgendwann wird sie das Internet einholen und überrollen. 🙂

Seien Sie dabei, wenn es wieder heißt…

Auch so ne Frage: Machst du auch OER? Klare Antwort in dem Fall: Jain. Ich habe bei den Podcasts von zugehOERt die Artikel erstellt und sie wurden unter CC-Lizenz veröffentlicht. Einige Sachen, die ich erstelle, kann ich aber nicht komplett offen präsentieren, sei es aus Schutzgründen, weil sie Klarnamen verwenden, oder auch einfach, weil es dann „Spoilergefahr“ gebe. Und jedes Jahr sage ich mir: Ja, diesmal wirst du beim ZUM mithelfen. Naja, dieses Jahr mache ich beim Workshop vorm EduCamp Berlin vom ZUM mit. Das wird hoffentlich einen Anfang markieren…

TL;DR: In der Kürze liegt die Würze.

Kurzum: Ich finde die Idee des Blogstöckchens nicht schlecht. Ich blogge eh viel zu selten. Was ich vor allem gemerkt habe: Ich führe eindeutig nicht Buch darüber, welche Bildungsressourcen ich so nutze. Aber das wäre so, als würde man Leute fragen, was sie vor zwei Wochen gegessen haben: Die „Nutzung“ ist so selbstverständlich, dass man sich darüber keinen Kopf macht.

Nun kommt die leidige Aufgabe.

The Knights Who Say Ni von CGP Grey, veröffentlicht unter CC-BY 2.0 Lizenz.

Die Ritter, die immer Ni sagen, fordern von euch ein Opfer!

Da hier nicht nach Konsequenzen der Nominierung gefragt wird, nominiere ich einfach mal frei heraus:

  • Torsten Larbig (@herrlarbig), weil mich seine letzten 2×3 Bildungsressourcen sehr interessieren;
  • Bob Blume (@legereaude), weil ich mir da gaaanz anderes erhoffe;
  • Mandy Schütze (@ma_y), die vermutlich nochmal eine andere Sicht einbringt. (Stichwort #ZUM und #LebenmitKindern)

Ich bin gespannt!

Tangentenpädagogik, die: Am Ist vorbei lehren.

Man ist im Kreis oder drumrum.

Letztens haben wir im kleinen Kreis darüber diskutiert, ob es einen Begriff dafür gibt, wie aktuell Technik in den Schulen verwendet wird. Ich dachte an die Gespräche mit meinen (Nachhilfe-)Schülern im letzten Schuljahr. Seit Jahren scheinen Schulen  an den technischen Gegebenheiten und dem Fortschritt vorbeizulehren. Als Mathematiker kam mir da die Tangente in den Sinn: Technik berührt die Pädagogik, kann sie aber nicht durchdringen. Ich dachte, den Begriff schonmal gehört zu haben, aber eine Google-Suche führte zu keinem Ergebnis. Darum: Spinnen wir mal rum!

Sekanten, Tangenten, Passanten.

Technik ist heutzutage allgegenwärtig, in den Schulen aber größtenteils verboten. Das wären die Passanten: Sie ignorieren und meiden die Technik und werden damit nicht in Berührung kommen, von „Laborexperimenten“ wie dem Informatikunterricht abgesehen.

„Innovation“ von thinkpublic. CC-BY-ND

Dann gibt es eben jene Schulen, die lockere Bestimmungen haben, was Smartphonenutzung angeht. Das wären die Tangenten: Sie nehmen die Technik wahr, nehmen sie aber nicht in ihren inneren Kreis auf. In der Regel heißt das, dass Smartphones in den Pausen genutzt werden dürfen. Sie finden aber nur in seltenen Fällen einen Einsatz im Unterricht, maximal als „Google-Suchmaschine“. Meine Schüler berichten hier aber von enormer Skepsis der Lehrer. Natürlich bekommt man hier nur Faktenwissen geliefert, was nicht bedeutet, dass man den Stoff verinnerlicht hat. Aber hier müsste der Lehrer eben ansetzen und zur Diskussion anregen, moderieren, lenken.

Einige wenige Leuchttürme gibt es, die Technik komplett integrieren, die Sekanten. Hier wird in vielen Bereichen die Technik genutzt, um analoge Lehrmethoden zu „revolutionieren“. Teilweise wird hier scheininnoviert: PDF ersetzen Papier, das Word-Dokument den Block. Es gibt aber auch andere Schulen, die deutlich vorangehen wollen, Smartphones und Tablets deutlich aktiver nutzen und Apps gezielt auswählen, um gemeinsam was zu lernen. Dank neuen Ideen offenen Schulleitern kann hier viel erreicht werden – im Idealfall erreicht man sogar das Interesse der Schüler. Aber das sind die gefühlten 1% der oberen Spitze der Pyramide…

Der Kreis ist rund und die Stunde hat 60 Minuten.

Soviel zur Theorie. Meine Schüler kennen vor allem die Passanten. Smartphones sind im Raum Lübeck meist auf dem Schulgelände komplett verboten, ein Verstoß führt zum Einkassieren des Gerätes, im Idealfall kann man es sich nach Schulende wieder abholen. Einzig mit direkter Erlaubnis ist das böse Gerät hervorzuholen. Dabei sollte doch gerade im Experimentierraum Schule, eben jenem Spielfeld vor der „realen Welt“, gezeigt werden, was man mit den Dingern alles anstellen kann: GPS Spielchen ala Geocaching in Erdkunde, Chemie-Apps (vom Periodensystem über Titrationstrainer gibt es hier eine Menge), Vokabel-Trainer, Lernspiele, Programmierungshilfen… Es gibt so vieles!

Liest man sich das Konzept von #BYOD durch, erscheint das perfekt geeignet für Schulen: Technik mitbringen und gezielt anwenden, um Kosten und Aufwand zu sparen. Schaut man sich nun Twitter, Facebook etc. an und liest sich ein paar negative Kommentare bezüglich Urheber- und Nutzungsrechten, Rechten am eigenen Bild, Angst vor Missbrauch und viele andere Ängste durch, will man sich am liebsten den Aluhut aufsetzen. Dazu kommen Argumente wie „Ich nutze nicht mein privates Gerät im Unterricht, wenn mir die Schule also kein Dienstgerät stellt, mache ich das nicht mit!“. Man fordert also #BYOD ein, ist aber nicht bereit, mitzumachen.

Was sagen meine Schüler dazu? In der Regel sind diese vor allem enttäuscht: Zuhause nutzen sie Suchmaschinen, vernetzen sich, lösen Aufgaben (halbwegs) kollaborativ im Netz oder schreiben mittlerweile effektiver ab, als wir es früher jemals gemacht haben. Und sie nutzen dafür all diese bösen Dienste, die im Experimentierraum Schule verboten sind.

TL;DR.

Ich hege ja weiterhin die Hoffnung, dass Schulen sich immer weiter öffnen und Technik zulassen. Die Schule bei uns gegenüber hat einen sehr schönen Weg gewählt: Sie haben ein eigenes Freifunk-Wifi und umgehen so etwaige Probleme. Das kann aber nicht die Lösung sein: Schulen müssen sich wandeln und endlich akzeptieren, dass Technik da ist. Nicht einmal besser, schneller oder effektiver. Denn wenn sie in den Köpfen angekommen ist, findet man über die Akzeptanz auch eine Möglichkeit zur Integration in den Unterricht, eben jene „Medienkompetenz“, die so oft gefordert wird. Und weg von der Tangente oder gar der Passante.

Verteufelt das Neue! #meckerlehrer

Wir leben in sehr interessanten Zeiten. Digitalisierung, neue Geräte, #BYOD, all diese Technik-affinen Kinder, die eher mit dem Smartphone in der Hand vor Laternenpfosten laufen, anstelle die Welt um sich herum zu betrachten – Moment, das bin ich selbst gewesen, beim Ingress spielen… Davon mal ab: den Technikwandel kann man nicht aufhalten. Das weiß man schon seit der Dampfmaschine, auch wenn dieses „Teufelszeug“ jahrelang abgelehnt wurde, so kam doch die Steckdose ins Haus, der PC in die Steckdose und das Kinderfoto ins Facebook.

Medium oder gut durch?

Doch interessant wird das ganze, wenn man sich den technischen Fortschritt an den Schulen anguckt. Sofern man welchen findet. „Aber da tut sich doch was!“ muss es jetzt als Echo schallen, immerhin gibt es Whiteboards, Rechnerräume, sogar #BYOD und Tabletklassen, Laptopklassen, Appleklassen.. und wie sie alle heißen. Ja, die Projekte gibt es, aber sehen wir es doch mal realistisch: Das sind die oberen 5% (sinds 5%? Gerne eine Studie verlinken, danke!), nicht die breite Masse. Denn die meckert lieber lautstark darüber, wie verdorben doch die Jugend durch die neue Technik wird.

Sehr passend dazu der aktuelle Beitrag des Spiegel, der mich doch positiv stimmte. Bis ich die Kommentare sah. Und die Angst des Pöbels förmlich glühen fühlte wie damals mit Pechfackeln und Mistgabel. (Der Pöbel möge mir verzeihen. Mistgabeln sind schließlich mittlerweile outgesourced und durch Smartphones ersetzt.)

Damals, zu meiner Zeit…

Mein spontaner Gedanke, als wir uns die Beiträge Zuhause vorlasen: „Was wäre nur gewesen, wenn es damals˜ schon Kommentarfunktionen gegeben hätte? Zur Einführung der Tafel? Wie würde die Welt heute aussehen, hätte jemand Gutenberg gesagt: Bücher, brauchmer nicht, die Schüler lernen doch so schon gut?“ Ich hab meine erste Wut dann unter dem Hashtag #meckerlehrer auf Twitter verrauchen lassen.

Den Rest tobe ich jetzt hier aus.

Medien sind im Wandel. Wer hätte es nur erwartet? Sehr schön dazu das Medienquiz von Sandra Schön (danke dafür, hat mich immer wieder erheitert). Sehr passend dazu mal:

… Die Pädagogen, die [DAS MEDIUM] in ihren Unterricht einführten, wurden [zu Beginn] mit Berufsverbot belegt […] [DAS MEDIUM] machte sozial-kommunikative Unterrichtsprozesse möglich, die im Vergleich zum herkömmlichen Unterricht […] als subversiv erlebt wurden

Teaching Chemistry by starmanseries (CC BY)

Hier geht es um… die Tafel. Aber im Prinzip ist das 1:1 auf Tablets, Etherpads, Google (oh, ich brenne nicht, obwohl ich das böse Wort schreibe) und ähnliches anwendbar. Jede Einführung neuer Medien bringt auch Kritik mit sich, das ist doch „normal“, dass man sich kritisch damit auseinandersetzt. Aber fordern wir nicht immer von unseren Schülern, dass sie sich dennoch mal darauf einlassen und dann doch mal das Buch lesen, den Film auf Englisch schauen oder gar doch ein Word-Dokument anlegen, anstelle die nächste Hausarbeit fünfzehnseitig handschriftlich anzufertigen? Wollen wir den Schritt nicht alle gehen und nicht nur von unseren Schülern erwarten?

TL;DR

Bei all dem Gemecker: Es gibt auch immer wieder gute Zeichen in der Welt da draußen, Lehrer, die an ihren Schulen als Leuchttürme fungieren, die Technik voranbringen und dieses ständige Gemeckere ertragen. Dennoch, die Welt der Kommentierfunktion ist groß und laut. Und leider damit auch berechenbar geworden. Ich verstehe auch jeden, der sich bei all dem lauten Gemecker wieder auf die „gute Schule“ verlässt, Tafelbilder mit Kreide erstellt – oder es auch einfach nicht anders kann, weil das Geld fehlt, denn auch das ist Realität in deutschen Schulen. Doch all den Systemkritikern, die jeglichen Wandel als Gefahr für Bildung und geistige Entwicklung sehen, wünsche ich einen größeren Blick aufs Ganze und ein wenig mehr Vertrauen auf den gesunden Menschenverstand, den sie mit ihrer Digitalkritik doch sowohl Lehrern als auch Schülern oft aberkennen.

Irrungen und Wirrungen im Alltag eines Nachhilfelehrers…

Heute war es wieder so weit. Ich geriet wieder an die magische Grenze.

Ich gebe bereits seit etlichen Jahren Nachhilfe. Anfangs als Schüler für Schüler, danach als Student. Man erlebt vieles, Nachprüflinge, die auf Krampf versetzt werden wollen, Schüler, die absolut gefrustet über Mathe sind und am liebsten das Fach vom Lehrplan streichen würden. Und dann gibt es solche, die offenbar Leistung über alles andere setzen.

Bereits vor einigen Jahren fragte mich eine Schülerin, ob ich ihr bei ihrer Facharbeit helfen könne. Es ging hin und her mit Mails, Anrufen, Bilder zu Erläuterungen, Termine vor Ort. Irgendwann kam dann eine Mail, da hatte ich den Glauben verloren. „Die Arbeit muss gut werden, mein Vater zahlt Ihnen, was Sie wollen!“ Ich war damals geschockt, immerhin kannte ich die Schülerin seit Jahren. Diesen Lösungsweg konnte ich ihr ausreden, sie sah ein, dass das ein Schnellschuss ohne großes Nachdenken war, dass sie ja einfach „nur die Note retten“ wollte. Wir vereinbarten neue Stunden, ihre Facharbeit hat sie daraufhin komplett selbst geschrieben – und auch eine gute Note dafür bekommen, auf die sie stolz sein konnte.

Seit damals ist viel Zeit vergangen, besagte Schülerin hat mittlerweile ihr Abitur in der Hand. Der Glauben an die Menschheit war wiederhergestellt. Bis heute.

Ein mir unbekannter Student schreibt mich auf mein Inserat im Internet an.

„Sorry, wollte dich nicht überfallen, aber ich studiere [Irgendwas Technisches] in [nicht mal ansatzweise in meiner Nähe] – ich schreibe morgen Mathe 3. Das ist mein letzter Versuch, ich muss das bestehen.  Kann ich dir morgen Fotos schicken und du löst die Aufgaben dann für mich? Den Stundenlohn verdopple ich dir, für dich besteht kein Risiko, Geld überweise ich dir dann über Paypal.“

Ich habe kurz überlegt, wie man auf so etwas antwortet. Letztendlich habe ich mich entschieden, gar nicht zu antworten und die Mail beim Inserate-Dienst als Spam zu melden. Kurz ging mir der Gedanke durch den Kopf: Wenn du jetzt nicht eh gerade Schüler hättest… würdest du das annehmen? Natürlich kam neben dem schlechten Gewissen auch gleich noch genug andere Gedanken auf: Was, wenn das mal einer rausfindet? Eine Stelle finden mit solch einer „Vorbelastung“ wird sicher unterhaltsam. Bin ich dann generell käuflich? Wo zieht man da die Grenze? Sind wir Nachhilfelehrer schon so weit unten angekommen, dass wir die Ghostwriter der Matheklausuren sind?

Kurzum, ich finde das irgendwie schade und bin wieder einmal von der Welt beeindruckt, dass sie mich nach all den Jahren immer noch hinterrücks eiskalt erwischen kann.

#Merkblatt: Analysis Übersicht zum #Abitur

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#Merkblatt: Matrix Übersicht zum #Abitur

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#SooC1314: Spätes Faschings-Gimmick

Da ich ja so gar nicht der Karnevalstyp bin (für die Uneingeweihten: „Fasching“ ist die ostdeutsche Bezeichnung für Karneval, das lustige Fest, wo man sich Masken aufsetzt und total Jeck wird und so…), aber dennoch aktiv werden wollte, habe ich mir gedacht: Machen wir mal einen anderen Impulsbeitrag. In diesem Fall: Als kleine Minecraft-Beklopptheit.

In dem kleinen Video wird eigentlich nicht viel gezeigt, ich habe mir den SooC-Schriftzug nachgebaut und darauf eine Minecart-Strecke angelegt – also eine Schienenstrecke, auf der Loren automatisch fahren, sobald der Stromkreis aktiviert wird. Die gezeigte Schaltung ist eine sehr einfache, Minecraft kann deutlich mehr und lässt den Informatik/Mathematik-Nerd mit Spielsucht ein wenig im Inneren wieder leuchten.

Die Aufzeichnung erfolgte dabei über CamStudio, eine OpenSource Screen Capturing Software.

Hier der Downloadlink zum Video (knapp 7 MB, mp4 Format): Klick mich

#Merkblatt Vektoren again. Crossover vor Abschluss des Themas.

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Wie man bei @vodafone_de bei #DSL Problemen behandelt wird, die man nicht selbst verursacht.

Vielen lieben Dank, Vodafone.
Seit Anschlussstellung vor 2 Jahren haben wir in unserem Haus allvierteljährlich für 1-2 Wochen am Stück Dauerabbrüche des Internet zu den Hauptstoßzeiten, also ab 16:00 Uhr, teils bis 24 Uhr. Die gesamte Leitung reißt dann immer komplett ab, das DSL muss sich neu synchronisieren, die Telefonleitung fällt aus…
Nachdem wir vor einem Jahr deswegen bereits vier Techniker im Haus hatten, von denen wir, nachdem wir eine Rechnung bekamen, nach Protest den Rechnungsbetrag auch gutgeschrieben bekamen, nun die nächste „schöne Aktion“:
Vor zwei Wochen war, nachdem wieder vermehrt Abbrüche entstanden, wieder ein Techniker im Haus. Nachdem der Termin von der Zentrale bestätigt wurde („nach 16 Uhr, vorher merken Sie eh nix“), bekam ich einen Anruf, ob er nicht doch den Tag vorher könnte, er hätte gerade Zeit. („.. und die Fehler messen wir eh so, da braucht er nicht dabei zu sein.“)
Vor mir stand dann ein sehr perplexer Techniker, denn die Leitung sei ja, wie er meinte, fehlerfrei. Wir erinnern uns: Falsche Uhrzeit… Gott sei Dank begannen an dem Tag die Probleme bereits um 14:30 Uhr, er war live dabei..
Als er also nun so zusah, wie im Routerprofil (!!!) die Verbindung abbrach, meinte er zunächst, den Widerstand an der TAE Buchse als Fehlerquelle ermittelt zu haben. Okay, mal was neues…
Gesagt, getan, TAE getausch. Oh, Abbrüche in der Verbindung!
Die Anzahl der Verbindungsabbrüche brachte wohl auch die EasyBox 803 zum Glühen, sie rauschte kurzzeitig ab und startete neu.
„Ja, dann ist die Box kaputt!“ schrie er einem „Heureka“ gleich. Box getauscht. Nachdem ich ihm sagte, dass das bereits die 5. Box ist, meinte er nur, dass das halt vorkommen könne. Ich fragte ihn wegen der Kosten: Immerhin war ich mir SICHER, dass die Box nicht Fehlerquelle sein kann, ich würde die Kosten nicht übernehmen, wenn das der einzige Bericht sei, den er weitergebe. Ich solle den Auftragszettel nicht gegenzeichnen, dann würde das intern eh nochmal durchdiskutiert.

Kurzum: Gestern kam die Abrechnung von Vodafone. Erneut 60 Euro, die WIR zahlen sollen, obwohl eindeutig kein Problem innerhalb des Haushaltes vorliegt. Die Abstürze blieben weiterhin, wenngleich schwächer – vermutlich wird unsere 7.000 DSL Verbindung mittlerweile priorisiert behandelt, seitdem wir damals unsere 16.000 DSL Verbindung nachträglich drosseln ließen, weil die nicht ansatzweise stabil lief. Im übrigen für den gleichen Preis monatlich, nicht, dass wir jetzt günstiger wegkommen.

Ich bin schwer enttäuscht von Vodafone. Gigantischer lustiger Nebenaspekt: Die Kündigungsfrist ist gerade einen Monat um. Sonst wären wir schon lange weg. Entschuldigung, aber wenn man ewig Probleme auf einer Leitung hat und DANN auch noch dafür zahlen darf, dass man WENIGER bekommt und einem gesagt wird, dass KEIN Problem vorliegt, fühle ich mich als Kunde sehr desillusioniert.

Ich finde es wichtig, andere Kunden zu informieren, wie man teilweise behandelt werden kann, und bin schwer enttäuscht von einer solch großen Firma. Schriftliche Beschwerde folgt, ein Anbieterwechsel ist bereits geplant.